Wir freuten uns über die Zusagen

Am 26. September 2018 fand unser alljährlicher ABC-Architektentag im Kloster Gravenhorst statt - und war ein voller Erfolg!
Es gab viele interessante Vorträge und rund 200 Architekten aus Deutschland, Litauen und Polen ließen sich das Event nicht entgehen. Der ABC-Architektentag dient als Wissenstransfer und Ideenaustausch zwischen Architekten.

VORTRAG 1
DIPL.-ING. ARCH. AXEL STEUDEL
AXEL STEUDEL ARCHITEKTEN
KÖLN

 

„Houses are built to live in, not to look on", ein Zitat von Francis Bacon (1561-1626) ist das Motto von Herrn Axel Steudel.

 

Das Büro Axel Steudel Architekten, 1998 in Köln gegründet, ist ein überregional arbeitendes Architekturbüro, dessen Schwerpunkt die Planung und Umsetzung überwiegend privater Wohnbauten bildet. Seit 2017 firmiert es unter dem Namen Axel Steudel Architekten als Partnerschaftsgesellschaft mit beschränkter Berufshaftung.

 

An seinem Beruf fasziniert ihn, Häusern und Dingen eine Gestalt für Menschen zu geben. Die vielfältigen Möglichkeiten innerhalb des architektonischen Kanons und dessen Entwicklung.

 

Herr Axel Steudel hat kein spezifisches Projekt, das er als größten Erfolg sieht - für ihn ist es eher die Summe der unterschiedlichen Häuser, die gemeinsam für eine architektonische Haltung stehen. Für viele dieser Bauten wurde sein Büro ausgezeichnet.

 

Fotografie: Christian Eblenkamp, Rietberg

 

 

VORTRAG 2
DIPL.-DES. PATRICK VOIGT
22QUADRAT
OSNABRÜCK

 

„Nicht der Wille ist der Antrieb unseres Handelns, sondern die Vorstellungskraft“, zitiert durch Emilé Coué, ein Lieblingszitat von Patrick Voigt. - Es besagt, dass wir uns für alle großen und kleinen Ereignisse auf der Welt eine wichtige Eigenschaft immer bewahren sollten, um diese mit Geschick zu meistern - nämlich die Phantasie.

 

 

22quadrat ist ein interdisziplinäres Studio, das die potenziale des Storytellings mit denen der Architektur verknüpft.

 

Herrn Patrick Voigt fasziniert die Tatsache, dass sich nur wenig in seinem Alltag wiederholt. Jedes Projekt ist so unterschiedlich wie seine Auftraggeber und Projektpartner. Daher kann er aus seinem interdisziplinären Ansatz schöpfen und ganz individuell die passenden Ausdrucksformen zusammenstellen – ob nun eine künstlerische Position, eine Innenarchitektur oder ein Orientierungssystem. Alles wird über die Geschichten verbunden, die 22quadrat über die Ausdrucksformen erzählen. Ein weiterer Punkt, der ihn fasziniert und glücklich macht ist, dass er Geschichten schreibt und sie mit Menschen teilen darf.

 

Als dritten Punkt liebt er die Abwechslung, die seine Arbeit mit sich birgt. Mal schreibt er, mal zeichnet er, mal konstruiert er. Die meisten Projekte setzt 22quadrat selber um, das bedeutet, das Unternehmen ist mal ausführender Betrieb, mal Bauleiter. Seine Mitarbeiter und er gehen mit dem Vorstand ebenso essen, wie mit den Jungs von der Baustelle. Sie nehmen einfach am Leben teil und dürfen ihre Vielfalt täglich genießen.

 

Eines der größten Projekte, das 22quadrat bisher umgesetzt hat, ist das Projekt “adaption“ für Union Investment. Es umfasst ein Orientierungssystem, das sich über 21 Stockwerke erstreckt, 17 komplexe Raumgrafiken und eine Ausstellungsgestaltung, die sich ebenfalls über 21 Stockwerke verteilt.

 

Das auf dem ABC-Architektentag im Vortrag vorgestellte Projekt “impulse“ war aber darüber hinaus eines der schönsten Projekte, da das Unternehmen dort mit den architektonischen Mitteln - dem Ziegelstein - eine Arbeit im Raum platzieren konnten, die untrennbarer Teil der Architektur ist. Da 22quadrat immer die Verschmelzung von Arbeiten mit der Architektur anstreben, war es ein schönes Gefühl, diese Verschmelzung zum ersten Mal Realität werden zu sehen.

 

Herr Voigt war begeistert von den sympathischen Menschen, die er auf der Veranstaltung begegnet ist und die Vorträge waren sehr gut aufeinander abgestimmt: der erste Vortrag befasste sich mit dem respektvollen Umgang alten Wissens in der Architektur und das studieren dieser Strömungen. Der dritte Vortrag verknüpfte das Abbilden von Metaphern in der Architektur - und genau dazwischen erschien 22quadrat als “Exot“: „Wir haben beide Vorträge miteinander verknüpft, da wir das alte Wissen in einen neuen Kontext stellen und über Metaphern auf die Architektur übertragen. Man könnte also sagen, dass die Vortragsreihe sich mit dem respektvollen Umgang von Wissen und der Übersetzung davon mit der Architektur befasste. Das ist dem Veranstalter der ABC-Klinkergruppe sehr gut gelungen!“, kommentierte Patrick Voigt als krönenden Abschluss.

 

Fotografie: Benno Olbrich, 22Quadrat Osnabrück

 

 

VORTRAG 3
DIPL. ARCH. ETH-Z THOMAS WECKERLE
BRUCK + WECKERLE ARCHITEKTEN
LUXEMBURG

 

„Baust du einen Weg, ein Haus, ein Quartier, dann denke immer an die Stadt“, zitiert durch Luigi Snozzi und Lieblingszitat von Herrn Thomas Weckerle.

Thomas Weckerle begann 1993 die Zusammenarbeit mit Françoise in Zürich. 1997 gründeten sie Bruck + Weckerle Architekten in Luxemburg und beschäftigen mittlerweile 15 Architekten. Der einerseits urbanistisch, andererseits programmatisch geprägte Ansatz von Bruck + Weckerle Architekten zielt darauf hin, das funktionale Potential einer Bauaufgabe an einem spezifischen Ort auszuschöpfen und daraus Gebäudekörper zu entwickeln. Die formale Reduktion und die Auseinandersetzung mit Typologien und Materialien sind Ausdruck ihrer Architektur.

 

Laut Herrn Weckerle stellt Erfolg sich ein, wenn ein Gebäude, unabhängig seiner Größe in seinem Umfeld eine positive Entwicklung auslöst. Sei es an einer Straßenkreuzung, in einem Quartier, in einer Verwaltung oder einfach nur in einer Familie. Große, öffentliche Gebäude entwickeln entsprechend mehr Strahlkraft.

 

An seinem Beruf fasziniert ihn der Architekt und darin inbegriffen der Städtebauer, der durch sein persönliches Engagement die Möglichkeit hat Lebensqualität zu schaffen - aber auch zu zerstören. Diese soziale und gesellschaftliche Verantwortung wahrzunehmen treibt ihn an und fasziniert ihn Tag für Tag.

 

Für ihn war der ABC-Architektentag als solches das eigentliche Highlight. Nicht nur das gediegene Ambiente sondern auch das Zusammenspiel der drei sich Fremden auf den ersten Blick beliebig zusammengewürfelten Referenten, die schlussendlich alle auf ihre eigene Art und Weise den Kern einer Sache (Bauaufgabe) aufspüren wollten. Dies durch interdisziplinäres Forschen und konkretes materialisieren, unabhängig von Größe und Komplexität der Aufgabenstellung.

 

Fotografie: Lukas Roth, Köln

Anfahrt aus Düsseldorf / Oberhausen
Autobahn A52 (Schilder nach Essen/Oberhausen/Ratingen), 8,4 km
Am Autobahnkreuz 25-Kreuz Breitscheid rechts halten und den Schildern A3 in Richtung Oberhausen folgen, 25,3 km
Weiter auf E34 ca. 700 m
Weiter auf A2/E34, ca. 5,1 km
Am Autobahnkreuz 3-Dreieck Bottrop rechts halten und den Schildern A31 in Richtung Emden/Dorsten folgen, 95,5 km
Am Autobahnkreuz 27-Kreuz Schüttorf rechts halten und den Schildern A30 in Richtung Osnabrück/Rheine folgen, 25,3 km
Bei Ausfahrt 10-Hörstel Richtung Recke/Uffeln/Riesenbeck fahren ca. 350 m
Links abbiegen auf Bergeshöveder Straße ca. 450 m
Abzweigung rechts nehmen, um auf Gravenhorster Straße zu wechseln, 600 m
Weiter auf Friedrich-Wilhelm-Straße, 350 m
Klosteranlage Gravenhorst, Klosterstraße 10, Hörstel · der Veranstaltungsort des ABC-Architektentages.

 

Anfahrt aus Hannover
Autobahn A2 über die Auffahrt Dortmund, 64,6 km
Am Autobahnkreuz 32-Bad Oeynhausen rechts halten und den Schildern A30 in Richtung Amsterdam/Osnabrück folgen, 2,1 km
Ausfahrt Richtung Vlothoer Straße/E30, 350 m
An der Gabelung rechts halten, Beschilderung in Richtung A30/Amsterdam/Osnabrück/Minden/Bad Oeynhausen
folgen und weiter auf Vlothoer Straße/E30
Weiter auf E30, 5,2 km
Weiter auf A30/B61/E30 (Schilder nach Amsterdam/Osnabrück/Löhne/Bielefeld/Herford)
Weiter auf A30, 84,9 km
Bei Ausfahrt 10-Hörstel Richtung Hopsten fahren
Links abbiegen auf Bergeshöveder Straße, 220 m
Abzweigung rechts nehmen, um auf Gravenhorster Straße zu wechseln, 600 m
Weiter auf Friedrich-Wilhelm-Straße, 350 m
Klosteranlage Gravenhorst, Klosterstraße 10, Hörstel · der Veranstaltungsort des ABC-Architektentages.

 

Anfahrt aus Meppen/Emden/Groningen
Autobahn auf A31 Richtung Oberhausen
Am Autobahnkreuz 27-Kreuz Schüttorf rechts halten und den Schildern A30
in Richtung Osnabrück/Salzbergen/Rheine folgen, 25,9 km
Bei Ausfahrt 10-Hörstel Richtung Recke/Uffeln/Riesenbeck fahren, 350 m
Links abbiegen auf Bergeshöveder Straße, 450 m
Abzweigung rechts nehmen, um auf Gravenhorster Straße zu wechseln, 600 m
Weiter auf Friedrich-Wilhelm-Straße 1,1 km
Rechts abbiegen auf Klosterstraße, 25 m
Klosteranlage Gravenhorst, Klosterstraße 10, Hörstel · der Veranstaltungsort des ABC-Architektentages.

Abb. oben:
Keltenmuseum am Glauberg, Glauburg
Fotografie: Werner Hutmacher

Abb. rechts:
Mag. Arch. Kilian Kada
Kraftwerk Lausward, Düsseldorf
Abb. oben:
Landesforum und -Parlament Liechtenstein, Vaduz

Abb. rechts:
Hansjörg Göritz, Architekt
Landesforum und -Parlament Liechtenstein, Vaduz
Abb. oben: Feuerwache Altstadt Dresden, 2008-2012
© Thomas Lewandovski, Halle/Saale
Abb. rechts: Portrait Ansgar und Benedikt Schulz
© Erik-Jan Ouerkerk, Berlin
2. Projektbild:
Katholische Propsteikirche St. Trinitatis Leipzig, 2009-2014
© Schulz & Schulz, Leipzig
3. Projektbild:
Hotelfachschule Berlin, 2008-2012
© Stefan Müller, Berlin
Abb. oben: L-Bank · Baden Würtenberg · Fotografie Stefan Müller
 
Abb. rechts:    
Prof. Gesine Weinmiller
Bundesarbeitsgericht Erfurt · Fotografie Klaus Kinold
Justizzentrum Aachen · Fotografie Ulrich Schwarz
Abb. oben: Ziegelhäuschen als Symbol des ABC-Architektentages
Abb. rechts:
Architekt Ludwig Mies von der Rohe mit dem Modell der Crown-Hall
(Bild: Britannica), Hermann Berentelg eröffnet den ABC-Architektentag,
historische Aufnahme der Ziegeltrocknung

Abb. oben links:
Kunsthalle Portikus, Frankfurt am Main, 2006
Fotograf: Christoph Lison
Abb. oben rechts und Mitte:
OpernTurm, Frankfurt am Main, 2009
Fotograf: Wolfgang Leihener


Abb. rechts oben: Christoph Mäckler
Fotograf: Thomas Kunz
Abb. rechts unten: Lévi-Strauss-Oberschule, Berlin, 2000
Fotograf: Christoph Lison

Abb. oben:
Diözesanbibliothek Münster · Diocean Library Münster · 2002 - 2005
 

Abb. rechts:
Portrait Max Dudler, Architekt
Sports and Convention center Jacobs University Bremen, 2011

Abb. oben:
"Architecture as Land Art" Hotelanlage der Europäischen Organisation
für astronomische Forschung in der südlichen Hemisphäre ESO, Chile
Fotografie: © Roland Halbe


Abb. rechts:
Seminargebäude Gut Siggen der Alfred Töpfer Stiftung F.V.S., Ostholstein
Fotografie: © Roland Halbe

Abb. oben:
Casa Kalman in Brione sopra Minusio, 1975-1976 · © Wikipedia
Modell Utopie Braunschweig · Aphorismus Luigi Snozzi

 

Abb. rechts unten:
Wohnanlage STOA Maastrich, Niederlande

Abb. oben:
Haus Pohlmann, Damme, 2006-2007 · mit Guido Lohmann
Haus Constantin, Frankfurt, 2008-2010 · mit Guido Lohmann
 

Abb. rechts:
Johannes Götz, Architekt
Haus Murges · Köln, 2002-2003 · mit Guido Lohmann


Fotografie: Jan Kraege

Abb. oben:
Hotel Concorde Berlin

Abb. rechts:
Jan Kleihues, Dipl.Ing. Architekt
Hotel H10 Berlin

Fotografie Stefan Müller, Berlin
Abb. oben:
Wohn- und Geschäftshaus "WESTGARTEN" Frankfurt am Main
Wohnhochhaus Lyonerstrasse · Frankfurt am Main

Abb. rechts:
Stefan Forster, Dipl.Ing. Architekt
Wohn- und Geschäftshaus “R7” in Mannheim

Abb. oben:
DLR · Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Bremen
Fotografie: Chr. Richter

Abb. rechts:
Prof. Johannes Kister · ParkGarage Pressehaus Bremen
Fotografie Pressehaus: Espendiller & Gnegel

Abb. oben: Landesarchiv NRW Duisburg
Abb. rechts: Christan Heuchel · Schauspielschule Ernst Busch Berlin

Abb. von oben nach unten:
Kunstmuseum Ravensburg,
Prof. Arno Lederer,
Vorderansicht Diözesan-Archiv und Bischöfliches Ordinariat Rottenburg,
Ansicht Neubau Hospitalhof Stuttgart

Abb. von oben nach unten:
CALEIDO, Wohn- und Geschäftshaus, Stuttgart
Prof. Hilde Léon
CALEIDO, Wohn- und Geschäftshaus, Stuttgart

Abb. von oben nach unten:
Lichtend Dak
Lichtend Dak, interior
Homerus, Almere

Abb. von oben nach unten:
Wohnturm am Alexanderplatz, Berlin
Deutscher Pavillon Venedig
Gerontopsychiatrisches Zentrum,
Grossschweidnitz

Abb. von oben nach unten:
Rom.Hof, Bonn, 2009-2014
Galerie- und Atelierhaus, Bonn
Fotografie: Stefan Müller, Berlin

Abb. von oben nach unten:
Berliner Schloss. Westansicht 2016
Haus für Musiker. Raketenstation 2014
Fotografie: Benedikt Kraft / DBZ